Der Weihnachtsberg braucht Hilfe

Erstellt am 02.02.2020

Am 1. Advent wird er 46 Jahre alt, der Weihnachtsberg in der Martin-Kirche.

Damals, im Jahr 1974, hatte der inzwischen verstorbene Pfarrer i.R. Johannes Böhm zusammen mit etlichen Gemeindegliedern die rund 40 Figuren von Hand gefertigt: Engel, Menschen, Tiere; dazu Palmen und Sträucher, Hügel und Felsen und Tempel.

Seitdem wird der Weihnachtsberg jedes Jahr zum ersten Advent auf- und am Ende der Weihnachtszeit wieder abgebaut: Sorgsam und vorsichtig wird erst die Unterbau-Konstruktion auf die Beine gestellt und dann der Berg-Aufbau mit den biblischen Szenen darauf montiert. Am Schluss kommt noch ein Vorhang rings um den Unterbau, und dann wird das Licht eingeschaltet – der Advent kann kommen!

Allerdings: 46 Lebensjahre gehen auch an einem Weihnachtsberg nicht spurlos vorüber. Seit einiger Zeit schon wird die Unterbau-Konstruktion immer instabiler, was das Aufbauen immer aufwendiger macht. Und während die Figuren nach wie vor gut erhalten sind, nagt an den Landschaften inzwischen doch der Zahn der Zeit.

Das ist sehr schade, denn liebend gerne würden wir den Anblick des Weihnachtsbergs auch in den kommenden Jahren noch in der Martin-Kirche bewundern und seine Geschichten erkunden! Dazu braucht er allerdings eine umfassende General-überholung – und da kommen Sie ins Spiel:

Sind Sie handwerklich begabt (für den Unterbau) oder basteltechnisch versiert (für die Landschaften), und haben Sie Lust und Zeit, sich im Laufe des kommenden Jahres um unseren Weihnachtsberg zu kümmern, damit er im Advent 2021 wieder auf sicheren Füßen steht und fast wie neu glänzen kann?

Möglicherweise wissen Sie ja auch jemanden, mit dem/der Sie sich zu zweit an die Arbeit machen möchten, oder Ihnen fällt jemand anderes ein, den Sie für unsere Anfrage begeistern könnten? Ob in der heimischen Werkstatt, oder nach Absprache bei uns im Gemeindehaus… Wir finden Lösungen. Sind Sie dabei? Dann melden Sie sich gerne bei Frau Eppmann im Gemeindebüro.
Wir würden uns sehr freuen!

Miriam Helmert